Dienstag, 25. März 2014

Februarergebnis

Zwar bin ich mit meinem Bericht etwas - ich untertreibe so gerne - spät dran, aber ich habe brav am 28.2 das Ergebnis festgehalten: Tadaaaaaaaaaa:

Irgendwie scheint das bei mir tatsächlich zu klappen. Auch wenn es letzten Monat blöderweise nur bei diesem Projekt der Fall war. Bei meinem anderen Vorhaben hat sich leider nicht wirklich was getan. Dafür nimmt mich diese Truppe wohl auch einfach zu sehr ein. :/
Allerdings komme ich hier immer mehr zu dem Schluss, dass ab und an selbst aus dem größten Mist, etwas Gutes entstehen kann. Selbst wenn es damit für die eine oder andere Figur ungeahnte Konsequenzen mit sich bringt. Manche sind schön und manche ... nun ja, eher nicht. Wie sehr sich jemand beispielsweise verändert, wenn man ihm plötzlich einen besten Freund zur Seite stellt, ist wirklich erstaunlich ... Zwei neue Figuren und PENG! alle Karten werden neu gemischt. Und ich habe einige Problemchen mehr...
Für den März heißt es aber nun wirklich: Kuschelgangprojekt. Und ich hoffe, hoffe wirklich, dass ich da noch rechtzeitig fertig werde. Die Zwei, die da plötzlich vor meiner Tür standen, mag ich nämlich jetzt bereits sehr. Sie haben nur leider ne Menge zu erzählen ...

Montag, 3. Februar 2014

Geschafft oder doch verbockt?

So, da ist er also rum, der Januar und mir kommt das Jahr irgendwie schon viel "älter" vor. Aber das nur mal so am Rande. Viel wichtiger ist; Vorsatz geschafft oder hat das Faultier wieder einmal zugeschlagen und meine Muse gleich mit verjagt? Und das Ergebnis ist:
*Schweiß abwischt* Geschafft! Es hätte für mich zwar gerne auch noch ein bissel mehr sein können. Eine 6 ganz vorne zum Beispiel, um dann wirklich zu sagen: HAHA!!! Aber nun ja, Hauptsache ist, es geht voran und ich bin dran geblieben. Wie viel ich allerdings jetzt vom späteren Endprodukt habe ... keine Ahnung. Vielleicht ein Drittel, vielleicht auch schon die Hälfte ...
Da es letzten Monat so gut geklappt hat, hier der Vorsatz für den Februar. Der da lautet: Dran bleiben!!! Schlapp machen, is nich. Eine 7 vorne sähe doch ganz hübsch aus, oder? :-D Immerhin hat der Februar nur 28 Tage *gg*
Zudem muss ich mich auch dringend an etwas für das nächste Kuschelgangprojekt machen, sonst wird das wieder nix. Idee ist zumindest schon mal da, also schauen wir mal...

Donnerstag, 9. Januar 2014

Schreibvorsatz für den Januar

Vorsätze einzuhalten ist irgendwie nicht so meins. Meist kommt da sowieso immer irgendetwas zwischen, womit ich so gar nicht gerechnet habe. Aber das hindert einen ja nicht daran, sich trotzdem etwas vorzunehmen, sich ein Ziel zu stecken. (Oje...) Und da es für mich persönlich immer so eine Sache ist, alleine im stillen Kämmerlein zu hocken und in die Tastatur zu kloppen (vorausgesetzt natürlich, mir fällt was ein zum Kloppen), dachte ich mir, wäre es vielleicht mal einen Versuch wert, diesen Vorsatz mit Euch zu teilen, um da auch wirklich dran zu bleiben. Vielleicht gibt das meinem Muserich und zugegeben, auch meinem Schweinehund, ja tatsächlich den erhofften A***tritt.
Hier kommt er also mein Schreibvorsatz für diesen Monat.
So sieht das Ganze momentan aus. Dafür, dass vor knapp 3 Wochen da noch eine 0 stand, für mich im Moment gar nicht so schlecht. Ende Januar soll die 3 da vorne aber durch eine nette 5 ersetzt werden. Machbar, denke ich ... oder eher, HOFFE ich...

Sonntag, 29. Dezember 2013

WOW!

Das ist der absolute Hammer! 500 Downloads des Kuscheligen Winters und das in so kurzer Zeit? WOW!
Wir sind alle vollkommen baff und freuen uns wahnsinnig. Genauso wie über die bisher so positiven Rückmeldungen. An dieser Stelle ein ganz, ganz dickes Dankeschön!
Da kann man ja nur sagen: Auf zum nächsten Projekt. Denn ja, das ist bereits mit der Gang in Planung :) 

Dienstag, 24. Dezember 2013

Weihnachten oder so...

Normalerweise würde man um diese Jahreszeit ja eigentlich Schnee schaufeln, aber da von dem weißen Zeug - zumindest hier - noch nix zu sehen ist, schaufel ich mal lieber etwas anderes weg; nämlich den Staub von meinem Blog. Ja, lang, lang ist's her, dass sich hier was getan hat. Aber hey, mich gibts noch ;-) nur war dieses Jahr irgendwie nicht so meins. Es fing schon bescheiden an und wurde nicht wirklich besser. Auch was das Schreiben betrifft wollte es meist nicht so wie ich. Meine Muse war irgendwo nur nicht auffindbar und wenn sie mich doch mal  besuchte, war sie ein sprunghaftes Biest. Wodurch all meine Pläne mehr oder minder den Bach runtergondelten.
Umso mehr freu ich mich, dass ich es zumindest geschafft habe, eine kleine (okay, so klein ist sie dieses Mal gar nicht, ich und mich kurz fassen haha!) Geschichte in der Winteranthologie der Kuschelgang beizusteuern. Da es ja schon bei den Farben nicht ganz so geklappt hat, wie ich das wollte. Die Jungs wurden etwas komplizierter als erwartet (Oh welch Wunder!) und sind es noch immer, sodass ich ihre Geschichte bis heute nicht beendet habe. Ich habe also reichlich gute Vorsätze für das kommende Jahr...
Aber nun zurück zum eigentlichen Thema - dem Kuscheligen Winter. Das Buch ist gerade ganz frisch auf Amazon als EBook und Taschenbuch, sowie auf Beam.de als EBook erschienen und dort bis zum 27.12.13 zu einem besonderen Weihnachtspreis erhältlich. Vielleicht hat der eine oder andere ja Lust zu erfahren, was dem guten Matis so an Weihnachten ins Haus schneit. Wenn ja, hoffe ich natürlich sehr, ihr habt Spaß dabei.^^
Und zu guter Letzt wünsche ich euch allen frohe Weihnachten, habt schöne Feiertage, verlebt sie so, wie ihr es wollt, erholt euch gut und lasst es euch einfach gut gehen.

Sonntag, 14. Juli 2013

Die Baustelle Teil 1...

                                © Pixabay
 

Wie schon auf Fb erwähnt ist mein Muserich nach Monaten, in denen er sich nicht blicken ließ - ich vermute, er ist in der grauen Zeit des Jahres in die Sonne geflüchtet und hat mich einfach hier  vergessen - endlich wieder aufgetaucht. Nur leider nicht mit den Jungs aus DD und Teufelchen im Gepäck, sondern mit einer anderen Fracht. Was mich nicht wirklich überraschen sollte, weil, wann hält der sich schon mal an meine Pläne? Da sag ich mal besser nix zu...

Also, was oder besser wen hatte Herr Muserich im Gepäck?

Den Guten Noah, der nach Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrt und dort übergangsweise bei seiner Schwester unterkommt. Allerdings hat er nicht mit Ines neuem Mitbewohner gerechnet - Kater Paul. 
Doch die drei Wochen, die er alleine auf Paul aufpassen muss, während sich seine Schwester in der spanischen Sonne aalt, wird er schon überlegen, denkt Noah. 
Bereits einen Tag später ist er sich da nicht mehr so sicher. Denn dieses Mistvieh von Kater scheint direkt aus der Hölle zu kommen, heraufbeschworen, um ihn in den Wahnsinn zu treiben. Dabei hat Noah doch eigentlich bereits genug mit seiner Wohnungssuche zu tun - jetzt dringender als je zuvor. Und mit den Geistern der Vergangenheit...

Das Büchlein wird es in einem Rutsch geben - da kann ich schon mal beruhigen - und es steht soweit bereits. Nur beim Titel hapert es noch ein wenig, aber jetzt geht es auch erst einmal an die Überarbeitung. Meine allerliebste Lieblingsbeschäftigung ;)
Und wenn das geschafft ist, hoffe ich sehr ihr habt Lust darauf, Noah, Paul und noch ein paar Andere dieser etwas speziellen Truppe kennen zulernen.^^

Samstag, 29. Juni 2013

Statement


Liebe Leser,
wir, die Autoren des FWZ-Verlags möchten euch mitteilen, dass wir uns mittlerweile nicht mehr wirklich darüber freuen können, wenn ihr eins unserer Bücher aus dem Verlag kauft. Die Verlegerin stellt sich seit über einem halben Jahr tot, wir erhalten keine Abrechnungen und keine Tantiemen mehr für unsere Bücher. Alle Nachfragen werden ignoriert, Einschreiben kommen ungeöffnet zurück, weder auf Anrufe noch Mails wird reagiert. Wir sind unendlich enttäuscht, dass unser Vertrauen so missbraucht wurde und unsere Arbeit nicht honoriert wird, noch wir unsere Rechte an den Büchern zurückerhalten. Wie und ob wir diese zurückerhalten ist nicht absehbar. Bitte habt Verständnis, dass wir uns nicht weiter öffentlich dazu äußern werden.
Tief enttäuscht.

Die betroffenen Autoren

Mittwoch, 12. Juni 2013

Das Düftlein ist da!



Passend zum Auftauchen des seltsamen hellen Objekts am Himmel, das sich wohl Sonne schimpft, ist auch das erste Produkt der Kuschelgang erschienen. 
Ein bunter Mix aus Geschichten, mal etwas länger dann wieder kürzer, lesbisch oder schwul, aber hoffentlich für jeden was dabei.
Ab sofort ist dieses Potpourri an Düften bei Amazon und Beam.de erhältlich und versüßt euch vielleicht ein bisschen den bisher eher mittelprächtigen Sommer.

Samstag, 18. Mai 2013

Duftende Neuigkeiten für den Juni



Nach einer kleinen Ewigkeit gibt es hier mal ein Lebenszeichen von mir. ^^
Endlich ist es soweit und im Juni wird das bereits im Januar erwähnte mysteriöse Kuschelgangprojekt das Licht der Welt erblicken.
Mit dabei sind bei diesem ersten Projekt: Caitlin Daray, Ashan Delon, Nathan Jaeger, Karolina Peli, Chris P. Rolls, Moos Rose, Isabel Shtar, Karo Stein sowie Malin Wolf und die Anthologie wird das Thema Duft umfassen. 
Und nach was duftet es? Vielem, doch nach einem bei Allen ganz gewiss - Liebe! Und so lautet auch der Titel:
Es duftet nach Liebe.
Wer auf dem Laufenden bleiben mag, sollte einmal auf der FB-Seite vorbeischauen. Dort gibt es auch schon einige Häppchen.

In meiner Geschichte wird man Jan kennenlernen, der bei einem Trip an die Nordsee mehr findet als bloße Erholung vom schnöden Alltagstrott.
Ich hoffe natürlich sehr, dass es dem Einen oder Anderen gefallen wird, und bin schon ganz hibbelig. 
Ich glaube, ich bin etwas aus der Übung, was das Hinausschubsen meiner Charas in die große weite Welt betrifft. Das ändert sich hoffentlich bald wieder. Wobei nein, denn hibbelig bin ich ja immer. ;)

Donnerstag, 21. Februar 2013

DD&Lunis



Ich bin gesundheitlich leider ausgeknockt, schreiben so gut wie unmöglich. Updates von Diamantendieb und Lunis 
kommen sobald es mir wieder möglich ist!  

Mittwoch, 30. Januar 2013

Diamantendiebhäppchen


Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf morgen und der Auftakt zum Brudergespräch uhi,uhi...

„Ich hab Brötchen gekauft.“ Obwohl dies offensichtlich war, hielt Karl die Tüte hoch. Wahrscheinlich eigentlich als Friedensangebot an Zac gedacht. Tja, Pech. „Ich wusste zwar nicht, ob du da bist, aber ich hab dir ein Käsebrötchen mitgebracht.“
Das wusste Karl noch? Dabei wusste Kris selbst nicht einmal mehr, wann sie das letzte Mal gemeinsam gefrühstückt hatten. Hatten sie das überhaupt schon mal?
Gemeinsame Essen in der Familie hatten stets Seltenheitswert gehabt, aber Frühstück?
Da war ihr Vater bereits aus dem Haus, seine Mutter schlief noch und überließ es Rosa, die Kinder schulfertig zu machen. Sie war es auch gewesen, die die Pausenbrote schmierte.



Montag, 28. Januar 2013

Was der Januar so brachte...


Der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast vorbei und es ist wohl wirklich an der Zeit, meinen Blog zu entstauben. *Staubwedel schwing oder vielleicht doch besser die Schneeschaufel???*
Von mir oder besser gesagt meinen Jungs hört man im Moment ja leider nicht so viel. Sowohl bei Lunis wie auch bei Diamantendieb geht es nicht so schnell voran wie erhofft. (Allerdings wird es bei beiden diese Woche endlich ein Update geben). Was an ein paar persönlichen Dingen liegt aber auch an einigen Projekten über die ich noch nicht allzu viel verraten kann.
Aber schon mal soviel, der Januar hat für mich bis jetzt:

16.700 Worte beim Kuschelgangprojekt gebracht (was somit fertig wäre ... *räusper*) 

Die Fertigstellung des Rohbaus mit rund 59.tsd von Etwas in dem Cosmo eine Rolle spielen wird. (wahrscheinlich kommen da noch ein paar Wörtchen hinzu... *noch mal räuspert und nach den Hustenbonbons angelt*)

Dazu kommt die längst fällige Überarbeitung einer alten Geschichte, die zumindest im ersten Durchgang fertig ist. 
Zu meiner eigenen Überraschung ist mir dort ein Pärchen über den Weg gelaufen, das ich da gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Besser noch, als ich besagte Szene damals schrieb, waren die beiden noch nicht einmal "geboren". Tja, so kann's gehen. Ein Hoch auf das Unterbewusstsein oder war es gar Schicksal??? Wie Kris es betiteln würde, möchte ich gar nicht wissen...



Donnerstag, 13. Dezember 2012

Türchen 13



Willkommen zu Türchen Nr.13. Es gibt etwas süßes Kleines und ich hoffe es gefällt euch.^^





Aber bitte mit Zuckerguss!




Ich bin verzaubert, ich kann es nicht anders sagen. Nichts anderes könnte es besser beschreiben als das; verzaubert.

Von dir, von deiner ganzen Art und vor allem von deinem Lächeln.

Jungenhaft, leicht schief. Es lässt deine Augen funkeln, dein ganzes Gesicht erstrahlen und mein Herz schneller schlagen.

Jedes Mal.

Immer wenn du es mir schenkst.

Was, wie ich bemerken will, leider viel zu selten geschieht, denn allzu oft sehen wir uns nicht.

Nur einmal am Tag.

Wenigstens einmal am Tag, sage ich mir immer wieder, besser als nichts.
Du kommst jeden Morgen um halb acht in die kleine Bäckerei, in der ich arbeite, und bestellst einen Coffee-to-go und ein Gebäckteilchen an jedem Montag, Mittwoch und Samstags. An den anderen Tagen belegte Brötchen.

Dabei weiß ich schon jetzt, was du gerne magst und was nicht.
Du liebst den frischen Streuselkuchen, dann, wenn er noch warm ist.
Brötchen mit rohem Schinken, die mit gekochtem rührst du nicht an.

Am Wochenende kommst du herein und kaufst immer vier Brötchen. Normale, ohne Mohn, Sesam oder anderen Körnern.

Für wen?
Nur für dich oder gibt es jemanden, der zu Hause auf dich wartet, um mit dir zu frühstücken?

Eine Frau?
Ein Mann?

Ich würde es gerne wissen, doch mehr als: „Was darf's denn sein?“ und „Einen schönen Tag“, haben wir noch nicht gewechselt.

Deine Stimme klingt dabei warm, leicht kratzig und immer spielt dieses Lächeln um deine Lippen.
Lenkt meinen Blick dorthin, hält ihn gefangen.
Gemeines Lächeln.
Ein Lächeln, das mich für die nächsten Stunden leicht schweben lässt. Mich immer wieder zum Träumen verlockt, sobald sich meine Gedanken zu dieser Erinnerung verirren. Was sie leider viel zu oft tun.

Ich bin ein verliebtes Schaf – eindeutig. Und an allem ist nur dieses Lächeln schuld.

Ich sollte es hassen. Es stellt meine Welt auf den Kopf. Meine schöne geordnete Welt, in der ich sonst immer pünktlich um sechs im Laden stehe, um später alleine in meine Wohnung zurückzukehren. Mich am Abend vielleicht noch mit Freunden treffe und schließlich alleine ins Bett falle.

Doch jetzt ist es anders.

Wenn ich aufwache, spring ich aus dem Bett und beeile mich, ich würde es nicht ertragen, dich und dieses Lächeln zu verpassen. Was Quatsch ist, schließlich kommst du immer erst anderthalb Stunden später.

Dort stehe ich dann, lasse die Tür nicht aus den Augen und warte darauf, dass du den Laden betrittst, um ihn dann meist keine fünf Minuten später wieder zu verlassen.

Mein Highlight des Tages. Lächerlich und erbärmlich.

Gehe ich abends dann doch noch aus, hoffe ich immer, so absurd es auch sein mag, dich irgendwo zu entdecken.
Im Kino, in der Kneipe, in irgendwelchen Clubs, oder selbst im Supermarkt, aber es passiert nicht. Nie!

Als hätte dich die Welt verschluckt und würde mir nur um halb acht am Morgen einen Blick auf dich gestatten.

Und so schlafe ich schließlich mit den Bildern in meinem Kopf ein, träume, wenn ich Glück habe von dir und dann...

Tägliche grüßt das Murmeltier.

Dabei wollte ich es gar nicht. Ich wollte nicht verzaubert werden, habe bestimmt nicht darum gebeten und ich wünschte mir, es möge vergehen. Genauso plötzlich verschwinden, wie es gekommen war. Dieses Gefühl, nicht du.
Du sollst bitte auch weiterhin täglich in den Laden kommen, damit ich dich ansehen kann, aber das Gefühl, dieses eigenartige Kribbeln, diese Nervosität soll verschwinden. Es ist lästig und unangebracht.

Ich mache mir auch gar keine Illusionen. Wahrscheinlich schenkst du dein Lächeln jedem x-Beliebigen.

Der Gedanke tut weh, verursacht ein gemeines Ziehen in meinem Magen. Dabei hatte der sich gerade wieder beruhigt, denn meine Dosis Lächeln hast du mir heute schon verabreicht.

Samstag; ein Plunderteilchen mit extra dick Zuckerguss auf dem Rand. Du liebst Zuckerguss. Am Anfang hast du immer auf das Stück gezeigt und darum gebeten, auf dem der meiste drauf war.
Jetzt suche ich es schon vorher aus, verwahre es und bekomme ein Lächeln dafür.

Ein Extralächeln nur für mich. Doch auch das ist für heute schon verbraucht. Ein Blick auf die Uhr verspricht nur noch einen trostlosen langen Abend und eine noch freudlosere Nacht.

Den Weihnachtsmarktbummel mit meinen Freunden hab ich abgesagt. Heika und Jörn, Pete und Mona, Samir und Mark. Pärchen, glückliche, verliebte Pärchen kurz vor Weihnachten, die mir unabsichtlich mein Defizit vor Augen führen – meine Einsamkeit.
Nein, dann verkriech ich mich lieber in meiner Wohnung, trink dort Tee und schlaf wie immer früh.

Das kleine Glöckchen über der Tür kündigt den nächsten Kunden an und wie ich hoffe auf den letzten. Noch zehn Minuten dann ist endlich Feierabend.
Eine alte Dame betritt den Laden. Sie bringt kalte Luft, einige verirrte Schneeflocken und Matsch mit hinein. Ihre Miene ist mürrisch, ihr Tonfall barsch. Ich kann sie sogar verstehen. Es ist schon spät und das Wetter wird stündlich schlechter. Insgeheim verfluche ich Katinka, meine Kollegin, die an mein weiches Herz appelliert und mir somit eine Doppelschicht aufgeschwatzt hat. Ihr Kleiner habe heute Weihnachtsfeier im Kindergarten und Lotta – Kollegin Nummer Zwei – die heute eigentlich für sie übernehmen wollte, ist leider krank. Natürlich konnte ich nicht Nein sagen.

Und so zwing ich mich zu einem freundlichen Gesichtsausdruck. Höre mir das Gemecker der Frau an, die sich über die magere Auswahl beklagt und packe ihr schlussendlich zwei Stück Kirschstreusel und ein Stück Moccasahne ein. Sie hat Glück, es ist das letzte. 

Sie reicht mir gerade das abgezählte Kleingeld, als mein Blick erneut zur Tür gleitet. Aus Gewohnheit, wie ich es immer tue, wenn jemand den Laden betritt, und lasse beinahe die Münzen fallen.

Zweimal an einem Tag. Du bist noch nie zweimal an einem Tag hier gewesen.

Doch da bist du. Schneeflocken glitzern in deinen braunen Haaren, die Lichter der Weihnachtsdeko über dem Eingang, fangen sich in einigen Strähnen, zaubern ein kleines Flammenmeer hinein. Du trägst immer noch den dicken grünen Parker, die blaugraue Jeans und schwarze Winterboots, wie heute morgen.

Ich sehe schnell weg, aus Angst dich anzustarren, aber dein Lächeln kann ich auch so erahnen.

Dadum, dadum, dadum, mein Herz beginnt zu rasen. Mein Blick überfliegt die Auslage.

Berlinerballen, Amerikaner, Nussecken, Stollen und noch ein Spritzkuchen.

Ich kenne deine Wahl und bin froh, dass sich die Frau, die nun den Laden verlässt, doch für die Torte und gegen den Spritzkuchen entschieden hat. Ausweichmöglichkeit wären nur die Amerikaner, aber die sind dir sonst immer zu trocken.

Du kommst auf mich zu, ein kurzes Grinsen, dann senkst du deinen Blick und musterst ebenfalls die Auswahl.

„Was darf's sein?“, spule ich die Platte ab und versuche mich ebenfalls an einem Lächeln.

Verzaubern, warum kann ich das nicht?

Unschlüssig stehst du da, während meine Finger unbewusst mit der Gebäckzange spielen.

„Nicht mehr viel da, hm?“, murmelst du und siehst auf. Nun erkenne ich deine Augen. Das satteste grün, dass ich je gesehen habe. Genau genommen, das einzige grüne Augenpaar, das ich je gesehen habe.
Blau, braun, grau oder irgendein Mischmasch, aber richtiges grün?
Ich erinnere mich nicht mehr, vielleicht verblasst auch einfach alles andere neben dir.

Im Moment traue ich mir sogar das zu, dass ich alles vergleichbare lösche, damit du einzigartig erscheinst.

„Nein, kurz vor Ladenschluss ist die Auswahl meist recht karg.“ Klang das jetzt zu sarkastisch? Das war gar nicht meine Absicht. „Heute war aber auch besonders viel los“, füge ich daher noch schnell hinzu. Wow, Rekord! Soviel habe ich noch nie zu dir gesagt.

„Mein Fehler, sonst packt mich aber auch nicht zweimal am Tag die Sucht“, gibst du grinsend zurück.
Ich weiß, es liegt mir auf der Zunge, doch ich verkneife es mir. Woher soll ich es auch genau wissen? Vielleicht gehst du ja noch in einer anderen Bäckerei fremd?
„Ich war nur grad auf dem Heimweg und irgendwie ... Hm, ich nehm ...“ Dein Blick fällt auf meine Finger, sofort unterbinde ich ihren Tanz um die Zange. „Sorry, du willst bestimmt zumachen, oder? Und ich mach hier so ein Theater.“

„Quatsch, lass dir Zeit“, winke ich ab.

„Ich nehme den Spitzkuchen.“ Ich muss zufrieden grinsen, als ich das Gewünschte einpacke.

„Was?“, erkundigst du dich. „Ist das so komisch?“

„Nein, aber vorhersehbar“, rutscht es mir heraus. Ich flirte hier doch nicht etwa wirklich mit einem Kunden, oder?

Doch das tust du Lennis, ermahne ich mich selbst und bin froh, dass es ansonsten niemand mitbekommt.

„Ach?“

Ich werde rot. Ich merke es ganz genau, wie die Hitze erst meinen Nacken emporkriecht und es sich schließlich in meinen Wangen gemütlich macht.

„Ich mein, du kommst jeden Tag her. Bei Stammkunden merkt man sich so was“, versuche ich mich herauszureden, aber so wirklich zu glauben, scheinst du mir nicht. Erwiderst aber nichts darauf, sondern musterst mich nun.
Offen, so wie du es noch nie getan hast. „Macht eins zwanzig“, beeile ich mich, lege die Tüte auf die Theke und lenke dich somit ab.

Und wieder, bereits zum dritten Mal an diesem Tag, durchbrichst du dein Muster, du reichst mir das Geld und legst es nicht wie sonst in die kleine Ablage.

Kurz berühren sich unsere Finger, ein sanftes Streifen Haut an Haut.

Mein Mund ist plötzlich staubtrocken und nun befürchte ich ernsthaft, so etwas peinliches zu tun, wie das Geld fallen zulassen, bringe es dann aber doch sicher in die Kasse.

„Okay, wenn das so ist, brauch ich beim nächsten Mal ja gar nichts mehr zu sagen. Wenn du mir auch so meine Wünsche von den Augen ablesen kannst“, erwiderst du frech. „Also dann bis morgen früh.“

„Vier Brötchen“, nicke ich und muss leicht grinsen.

„Zwei“, korrigierst du mich. „Vier nur, wenn du auch mitisst.“ Nun wirst du leicht rot um die Nase und ich mit Sicherheit ebenfalls.

„Was?“, bring ich verwirrt heraus.

„Naja, ich hab immer vier genommen, mit der Absicht, dich mal zum Frühstück einzuladen. Vor allem sonntags, da hat der Laden ja auch nicht so lange auf. Spätes Frühstück vielleicht?“ Ein Schulterzucken. „Aber…“

„Aber?“

„Ich hab mich nicht getraut“, gibst du zu und wieder verziehen sich deine Lippen zu diesem niedlichen schiefen Lächeln. „Also morgen nur zwei Brötchen.“

„Nein, vier“, bin ich es nun, der dich korrigiert.

Einen Moment siehst du mich an, bis dein Gesicht plötzlich zu strahlen scheint ehe du den Laden verlässt.
Ein neues Lächeln, ein Lächeln, dass ich bis dahin noch nie gesehen habe. Mein Lächeln! Nur für mich. Ganz allein für mich. 
Und ich liebe es, dieses Lächeln, mit dem du mein Herz eingefangen hast. Dieses Lächeln, das du mir hoffentlich morgen bei einem gemeinsamen Frühstück wieder schenken wirst.






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Morgen geht es dann bei Janine weiter...





Donnerstag, 29. November 2012

Eine kleine Leidensgeschichte aus dem harten Leben des Zac H.




Wenn die Figuren bocken, die Story stagniert, dann ja dann habe ich meist etwas verbockt, wie auch das aktuelle Bespiel des Zac H. sehr schön zeigt.

Zac H: "Muss ich wirklich?" *mich flehend anguckt*
Komm mir nicht so mein Guter, ich kenne dich!!! Jetzt heißt es STARK bleiben!
Ich: "Ja, du musst mit ihm Essen gehen."
So, dem hab ichs gegeben.
Zac H.: "Aber ... aber ich ..." *verzweifelt die Hände ringt*
Ich: "Na komm, ein nettes Essen, da fängt er vielleicht an zu reden."
Ein skeptischer und ja höhnischer Blick von Zac H, gefolgt von einem ergebenem Seufzen.
Zac H.: "Okaaaaay, wenn du das unbedingt willst."
Was für eine Begeisterung! Aber hey, gewonnen, gewonnen, gewooooonnen. Muhaha!!! Das Kerlchen fügt sich.
Aber wie war das noch mit dem kennen???
Es folgten gefühlte drei Jahre - kalendarisch "nur" drei Wochen - in denen sie sich in einem Restaurant gegenüber saßen,  in ihrem ach so köstlichen Essen herumstocherten (vorwiegend ein gewisser Kris F.) und die Unterhaltung mehr oder minder belanglos dahinplätscherte. Okay, okay,  ich gebe es zu, sie war zäh, sie stockte, sie wollte nicht in Gang kommen.
Gestern dann reichte es Zac H. endgültig. Er stand auf, knallte das Besteck auf den Tisch, dass die Rosmarinkartöffelchen nur so flogen und verließ wütend die Szene.
"So geht das nicht", brüllte er. "Ich hab dir gleich gesagt, wenn ich darauf warte, dass der von sich aus die Klappe aufmacht, hocken wir Ostern noch hier!"
Ich: "Aber ... aber..."
Zac H.: "Nein, jetzt ist Schluss! Es reicht mir. Und du Freundchen", *zeigt auf einen perplexen Kris F., der einen Schritt zurück weicht und Anstalten macht sich hinter mir zu verstecken (aber so haben wir nicht gewettet)*, "Schluss mit dem Auster spielen, Schluss mit weglaufen. Ich besitze Werkzeug, wenn nötig und ich bin schneller als du!"

Kurzerhand strich er die Szene und warf, weil er ja grad mal dabei war, auch gleich die restliche Planung mal  eben so über den Haufen. Mit folgendem Ergebnis: 2980 Wörter, Tendenz steigend.
Und die Moral von der Geschicht: Mit einem Zac H. kämpfen, lohnt sich nicht.

Sonntag, 25. November 2012

Miniinfo...

Lunis gibt es diese Woche wohl leider erst am Dienstag(???). Morgen muss mal zur Abwechslung nicht mein PC zum Doc., sondern ich. Aua!

Nachtrag 28.11.12
Meine Schulter zickt leider noch immer und ich renne weiterhin zum Arzt...

Samstag, 24. November 2012

Bald schon Kinder wirds was geben...

Advent, Advent ... ja bald ist es schon so weit. Und auch dieses Jahr hat sich Karo Stein etwas schönes ausgedacht, um uns die Wartezeit auf Weihnachten zu versüßen. Einen blogüberreifenden Adventskalender. Jeden Tag geht auf einem anderen Blog ein Türchen auf und hinter einem davon wird es auch von mir die Zuckerdröhnung geben. Zwar wird es dort nicht allzu weihnachtliches, aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem. 
Ich freu mich riesig dabei sein zu dürfen und bin selbst schon sehr auf die anderen Türchen gespannt.^^

Donnerstag, 22. November 2012

Args!

Kurze Info für alle die heute auf Diamantendieb warten; das Kapitel gibt es wahrscheinlich erst Freitag. Mir hat etwas dazwischengefunkt und ich schaffe das Update heute leider nicht. :(


Aber hier gibt es schon mal ein kleines Häppchen:

>Karl hatte unrecht. Es hätte alles geändert. Hätte er es gewusst, wäre er in diese beschissene Villa gestürmt, egal mit welchen Konsequenzen, und hätte Kris da rausgeholt. Ja, er hätte die Ritterrüstung angezogen und dem zweiköpfigen Drachen mit Freuden selbige abgeschlagen. Aber was nicht war, konnte ja noch werden.<

Sonntag, 28. Oktober 2012

Die Sache mit dem Titel...

 
 Wie ja bereits angekündigt, wird es etwas Neues geben und nun hat es auch einen Titel. 
Den zu finden ist für mich meist schwerer als die komplette Storyline. Erinnert mich manchmal ein bisschen an Rumpelstilzchen. Errate meinen Namen, los, los haha! Schaffst du eh nicht!
Doch habe ich. Ätsch! Gestern zu recht später Stunde passierte es; BUM da war er.

Teufelstrank sei Dank! Der Teufel steckt im Detail


Buhu! Aber keine Panik es hat nichts mit Fantasy zu tun. Wenn ich gerade schon mal dabei bin, gibt's dann auch gleich die Kurzbeschreibung:

Halloween ist toll, findet Lunis. Bodo, sein bester Freund eher nicht und ist daher wenig begeistert von der bevorstehenden Kostümparty. Und obwohl Lunis es hasst, Bodo recht zu geben, muss er es einen Tag nach der Party doch. Halloween ist scheiße und Bowle böse.

Und auch hier nein, es läuft nicht auf die gleiche Zwickmühle hinaus, in der Zac und Kris stecken. In dieser Story werden sich keine besten Freunde ineinander verlieben. Trotzdem wird Lunis einiges um die Ohren haben, soviel kann ich schon mal versprechen und ich hoffe, einige haben Lust zu verfolgen, ob oder wie er aus dem Liebeschaos wieder herausfindet.

Samstag, 27. Oktober 2012

Auf ein Neues...

Trotz widrigen Bedingungen hat mich ein Plotbunny überfallen. Obwohl das so gar nicht stimmt, das hat es schon letztes Jahr und mir nun einen ordentlichen Tritt verpasst. „Schreib weiter! Ist doch fast fertig!“ Haha, sag ich da nur, aber ich machte tatsächlich den Fehler, dem Biest Glauben zu schenken. 
Kurz fertig schreiben, dann hab ichs aus dem Kopf, geht ja ganz schnell. Soll schließlich nur ein OS sein. 
Ich hätte es besser wissen müssen, ja das hätte ich!
Und so wird es wohl im Laufe der Woche trotz allem ( ja es liegt eine Story immer noch auf Eis, die ich nicht vergessen habe und bei der es nach DD weitergehen wird), etwas "kleines" (?!!!) Neues von mir geben. 
Warum? Weil es gerade so schön passt, da Halloween ist und Lunis genau an diesem Tag sein (Liebes)Leben ins Chaos stürzt. Er will einfach raus,  in die großen Weiten des www. hechten und nicht länger auf der Festplatte vergammeln. Und ich, ja ich bin gespannt.^^

Dienstag, 23. Oktober 2012

Kurzes Lebenszeichen

Da sich hier und auch auf ff.de schon lange nix mehr getan hat, mal schnell ein kleines "Update".
Mein PC wurde heute mal wieder in die Kur gegeben. Das eine Problem behoben, steht das nächste vor der Tür und zeigt mir den Stinkefinger. Über kurz oder lang wird sich mein Rechner wohl zur ewigen Ruhe betten, ich hoffe nur, er macht es zumindest noch ein wenig. Dadurch kann ich gerade nur leider nicht so an meinen Sachen arbeiten, wie ich es gerne tun würde. Aber innerhalb dieser Woche wird es ein neues Diamantendieb-Kapitel geben. Ich kann euch nur noch nicht genau sagen wann und ob ich den Donnerstag einhalten kann oder es doch Freitag wird. Doch es geht weiter - yes! Und ich hoffe, ihr habt die beiden noch nicht vergessen und immer noch Lust auf ihre Geschichte?!